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Beratungs- und Unterstützungsangebote

Beratungs- und Unterstützungsangebote

Für (schwer erkrankte) Erwachsene, Kinder, Jugendliche und Familien

Die Auseinandersetzung mit Sterben und Tod ist für schwer erkrankte Menschen und deren Angehörige zumeist eine große Belastung, die mit Gefühlen von Schmerz, Trauer, Ohnmacht und Stress verbunden ist. Für Patienten und Patientinnen sowie für deren Angehörige haben wir daher im Folgenden Beratungs- und Unterstützungsangebote zusammengefasst. Denn die Palliativpflege beinhaltet nicht nur die palliativmedizinische Versorgung, sondern auch psychologische Beratung und Betreuung, soziale Interaktionen und, wenn gewünscht, auch Seelsorge. Bei den Angeboten arbeiten das Palliativnetz Peine, die Hospizbewegung Peine und der Kiwanis Club Peine zusammen.

 

Wegbegleitung und Begleitung in Krisensituationen

Sterben und Tod sind für lebensbedrohlich Erkrankte und deren Angehörige fast immer mit Unsicherheit und Ängsten besetzt. Für den Patienten und seine Familie kann es schwierig sein, damit allein zurecht zu kommen. So kann die Aufklärung der Angehörigen über den Prozess des Sterbens allen Beteiligten mehr Sicherheit geben.  Für Palliativpatienten gibt es   das Angebot der psychologischen Betreuung. Denn gerade die Angst vor Leid oder Schmerzen stellt eine erhebliche psychische Belastung dar. Die Gespräche verstehen sich als Angebot, gemeinsam die belastende Situation und die damit verbundenen, oftmals widerstreitenden Gefühle anzuschauen und ihnen Raum zu geben, anstatt sie mit Mühe zu verdrängen. Sie dienen aber auch dazu, verschüttete Ressourcen aufzuspüren und Elemente aus dem Bereich der Stressreduktion individuell nutzbar zu machen; insgesamt können sie zu einer Entlastung der Situation beitragen.

Für das Palliativnetz Peine bietet Ulrike Stille-Kretschmer, Psychologische Beraterin und Traumafachberaterin, die Begleitung in Krisensituationen als Teil der Palliativversorgung an.

Das Angebot richtet sich an Erwachsene.

Kontakt: Palliativnetz Peine, Tel.: 05171/590-189 oder Ulrike Stille-Kretschmer, Tel.: 05171/7930879

 

KiKu (Kinder-Kummer) ist eine Trost- und Trauergruppe für Kinder

Der Tod eines Familienangehörigen oder eines nahestehenden Menschen bedeutet für jedes Kind eine große Verunsicherung. Viele Gefühle stürzen auf das Kind ein. So können Gefühle von Angst, Schmerz, Wut, Verzweiflung, Ohnmacht und Einsamkeit auftreten. In der Trost- und Trauergruppe suchen wir nach Wegen mit diesen Gefühlen umzugehen und dafür Ausdrucksmöglichkeiten zu finden. Kinder und Familien kommen miteinander in Kontakt, unterstützen sich gegenseitig und werden dabei von in Trauerarbeit geschulten Fachkräften begleitet.

Die Gruppe ist gedacht für Kinder im Alter von 6 – 12 Jahren.

Kontakt über die Geschäftsstelle der Hospizbewegung Peine, Tel: 05171-9052522

 

K.L.E.E. ist ein Angebot zur Unterstützung für Kinder und Jugendliche von lebensbedrohlich erkrankten Eltern

Kinder, die erleben müssen, dass ein Elternteil schwer erkrankt ist, wollen ihre Eltern in dieser Situation möglichst nicht noch mit ihren eigenen Sorgen belasten. Also versuchen sie mit ihren Problemen allein fertig zu werden. So gut es halt geht. Manche Kinder reifen in dieser Situation, manche sind überfordert oder überfordern sich. So können Unlust, Rückzug, Schwierigkeiten in der Schule, Essstörungen, Bettnässen oder psychosomatische Störungen die Folge sein, müssen es aber nicht. Wenn diese Kinder keine professionelle Hilfe bekommen, kann ein Trauma ihr weiteres Leben beschweren.

Ziel von K.L.E.E ist es, Entwicklungskrisen vorzubeugen. Das ist möglich, wenn Kinder und Eltern Wege finden, sich mit den bestehenden Belastungen auseinanderzusetzen. Frühzeitige Begleitung und Beratung der Kinder und Jugendlichen sowie der Familien soll hier Entlastung und Unterstützung bieten.

Die Beratung ist gedacht für Kinder ab sechs Jahren und Jugendliche bis zum Erwachsenenalter.

Kontakt: Kiwanis Club Peine, Monika Steinebrunner-Fabian, Tel.: 0151-563119207