13.11.2025
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PalliativNetz Peine überreicht Aromaöl-Box an das Klinikum Peine
Ein herzliches Dankeschön an das Palliativnetz Peine!
Seit Juli stehen unseren Patientinnen und Patienten unsere neuen Palliativzimmer zur Verfügung. Damit möchten wir in einer besonders herausfordernden Lebensphase einen Ort schaffen, an dem sich unsere Patientinnen und Patienten möglichst geborgen und wohl fühlen können.
Nun durften wir vom Palliativnetz ein ganz besonderes Geschenk entgegennehmen: eine liebevoll zusammengestellte Aromaöl-Box für unsere Patientinnen und Patienten.
Unsere Kolleginnen und Kollegen freuen sich sehr über diese wertvolle Unterstützung und sind dankbar, die Aromaöle künftig gezielt einsetzen zu können, um unseren Patientinnen und Patienten zusätzliche Momente des Wohlbefindens, der Ruhe und Entspannung zu ermöglichen.
Vielen Dank an das Palliativnetz für dieses schöne und wertvolle Geschenk und die Unterstützung unserer Palliativarbeit!
Gemeinsam können wir dazu beitragen, schwer kranken Menschen eine möglichst angenehme und würdevolle Zeit zu schenken.

Anschaffung von Notfalltaschen für die ambulante Palliativversorgung
Der Palliativnetz Peine e. V. ermöglicht aus eingeworbenen Spendengeldern die Anschaffung von Notfalltaschen mit medizinischem Verbrauchsmaterial für die in der ambulanten Palliativversorgung tätigen Palliativfachkräfte.
Die Notfalltaschen werden mit den für die tägliche Versorgung und insbesondere für akute palliative Situationen benötigten medizinischen Verbrauchsmaterialien ausgestattet. Dadurch können die Palliativfachkräfte Patientinnen und Patienten auch in Krisensituationen schnell und bedarfsgerecht versorgen.
Mit dieser Unterstützung leistet der Palliativnetz Peine e. V. einen wichtigen Beitrag zur Sicherstellung einer qualifizierten und patientenorientierten Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen in ihrer vertrauten Umgebung.
Die Finanzierung erfolgt vollständig aus Spendengeldern des Palliativnetz Peine e. V. und kommt damit unmittelbar der praktischen palliativen Versorgung im Landkreis Peine zugute.

Patrick Meyer – Hauskrankenpflege Gloger

Eileen Haf – Ambulantes PflegeTeam Peine

Joanna Domroese – Philipp-Spitta Diakoniestation Edemissen Peine gGmbH
Alljährliche Ausstellung „Kunstzeit-Zeitkunst“
Am 13. und 14. Juni 2026 fand in Münstedt wieder die alljährliche Ausstellung „Kunstzeit-Zeitkunst“ statt.
Im Juni 2025 ist die Münstedter Künstlerin und KiP-Vereinsmitglied Christina Böhme verstorben. In Erinnerung an ihre Tochter öffneten ihre Eltern während der diesjährigen „Kunstzeit-Zeitkunst“ das ehemalige Atelier von Christina Böhme in Münstedt.
Am Samstag, den 13. Juni, und Sonntag, den 14. Juni 2026, jeweils von 11 bis 18 Uhr, wurden dort zwei Gemälde von Christina Böhme verlost. Die beiden Kunstwerke befanden sich im Besitz von Frau Dr.Ilka Fahldieck und ihrem Ehemann Fritz Lutz.
Der Erlös aus der Verlosung soll dem Palliativnetz Peine zugutekommen.
Mit dieser besonderen Aktion möchten wir nicht nur an Christina Böhme und ihr künstlerisches Schaffen erinnern, sondern zugleich das Palliativnetz Peine e.V unterstützen.


Herzenswunsch erfüllt
Heute haben Martina Hohmann (erste Vorsitzende von Palliativnetz Peine e.V. und Geschäftsführerin der PalliativNetz Peine Organisationsgesellschaft mbH) sowie ich, Joanna Vogt(Geschäftsführerin der PalliativNetz Peine Organisationsgesellschaft mbH) einer Patientin und ihrem Ehemann einen ganz besonderen Herzenswunsch erfüllt. Gemeinsam und ehrenamtlich haben wir das Schottenfest „Highland Gathering“ besucht.
Die Patientin liebt Schottland schon ihr ganzes Leben lang. Sie hat viele Bücher und Romane über das Land gelesen und war früher fast jedes Jahr auf einem Schottenfest. Besonders die Musik und die Dudelsäcke bedeuten ihr unglaublich viel. Obwohl sie sich immer für Schottland begeistert hat, war sie selbst noch nie dort.
Umso schöner war es, dass wir ihr diesen Wunsch mit Hilfe der Spendengelder unseres Palliativnetzes erfüllen konnten. Gemeinsam haben wir einen wundervollen Tag verbracht, viel gelacht, erzählt und in Erinnerungen geschwelgt.
Ein besonders bewegender Moment war, als wir zwei Dudelsackspieler angesprochen haben und sie extra für unsere Patientin auf ihren Wunsch ein ruhiges und trauriges Stück gespielt haben. Man konnte sehen, wie sehr sie das berührt hat. Auch die schottischen Tänze und die ganze Atmosphäre des Festes haben ihr große Freude gemacht.
Natürlich durfte auch das leibliche Wohl nicht fehlen. Gemeinsam haben wir Bratwurst gegessen und zum Abschluss noch einen richtig guten Whisky probiert. Das Ehepaar ist seit 35 Jahren verheiratet und es war wunderschön zu erleben, wie liebevoll die beiden miteinander umgehen.
Pünktlich um 13 Uhr wurde unsere Patientin dann vom Rollstuhltaxi abgeholt. Glücklich, zufrieden und mit vielen schönen Eindrücken ging es für sie nach Hause.
Für uns sind genau das die Momente, die zeigen, wie wichtig unsere Arbeit ist. Mit Hilfe von Spendengeldern können wir schwer kranken Menschen Herzenswünsche erfüllen und ihnen wertvolle Augenblicke schenken.
Bei uns wählt der Patient
welche Therapieangebote des Palliativnetzes er annehmen möchte! „Er ist der Regisseur in seinem Film der letzten Reise“ betont Joanna Vogt, die gemeinsam mit Martina Hohmann das Netz leitet. Im Mittelpunkt der Arbeit des Palliativnetzes steht der Mensch mit seinen individuellen Bedürfnissen.
Voraussetzung für die Begleitung ist eine ärztliche Verordnung. Anspruch haben erwachsene Patienten mit einer fortschreitenden, lebensverkürzenden Erkrankung und einer hohen Symptomlast. Dazu zählen nicht nur Krebserkrankungen, sondern auch schwere Herz-, Nieren- oder Lungenerkrankungen sowie neurologische Erkrankungen wie Parkinson oder ALS. Die Kosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
Das Palliativnetz bietet eine umfassende Versorgung: medizinisch, pflegerisch, seelsorgerisch, psychosozial und pharmazeutisch. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der bestmöglichen Symptomlinderung. Ziel ist es, die Lebensqualität der Patienten so hoch wie möglich zu erhalten.
Darüber hinaus erhalten Patienten und ihre Angehörigen Unterstützung bei sozialen, organisatorischen und finanziellen Fragen. Auch Perspektiven für die weitere Versorgung werden gemeinsam entwickelt. Die Begleitung erfolgt ambulant im vertrauten Umfeld – sei es im eigenen Zuhause oder in einer Pflegeeinrichtung.
Ein wichtiges Anliegen formuliert Martina Hohmann deutlich: „Unser Wunsch ist ein Hospiz für den Landkreis Peine.“ Derzeit müssen Betroffene häufig auf Einrichtungen in benachbarten Regionen ausweichen, wobei Wartezeiten von bis zu zehn Tagen entstehen können.
Das Netz arbeitet eng mit Pflegediensten, Apotheken und speziell qualifizierten Ärzten zusammen. In Krisensituationen steht ein Palliativteam 24 Stunden zur Verfügung.
Ergänzt wird das Angebot durch die Arbeit eines angeschlossenen Vereins. Dazu gehören unter anderem Aromaöltherapie zur Linderung von Beschwerden, die Bereitstellung von Literatur für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zum Thema Tod und Trauer sowie psychologische Beratung, Mediation und Supervision bei familiären Konflikten. Auch Fachvorträge und eine jährliche Gedenkfeier für Angehörige sind Teil der Arbeit.
Da das Palliativnetz bewusst auf soziale Medien verzichtet, geht es neue Wege, um auf seine wichtige Arbeit aufmerksam zu machen: Am 26. September 2026 nimmt das Team unter dem Motto „Wir gehen meilenweit … für dich Palliativ-Netz Peine“ am Mammutmarsch in Hannover teil und bewältigt gemeinsam eine Strecke von 30 Kilometern.
Beratungsgespräche sind montags bis freitags nach vorheriger Terminvereinbarung möglich.
Die vielfältige Arbeit des Netzes wird zum großen Teil durch Spenden finanziert, die steuerlich absetzbar sind.
Palliativnetz Peine Organisationsgesellschaft mbH
Virchowstraße 8h
31226 Peine
Telefon: 05171-590189
E-Mail: info@palliativnetz-peine.de
Internet: www.palliativnetz-peine.de
Spendenkonto: DE46 2595 0130 0076 0452 44
Kontoinhaber: Palliativnetz Peine e.V.

v. l. n. r.: Ramona Khalaf, Anke Garrelts, Meggy Koziol, Birgit Grimm, Joanna Vogt, Martina Hohmann.
