05171-590189 info(at)palliativnetz-peine.de

Menu
Aktuelles

Große Freude in der Vorweihnachtszeit: 5.000 EUR Spende

29.12.2021

Anlass zu großer Freude gab es in der Vorweihnachtszeit beim PalliativNetz Peine e.V.

Von dem Peiner Unternehmen, Vermessungsbüro Matthias Gäbler, hat das PalliativNetz Peine eine großzügige Spende in Höhe von 5.000,00 EUR empfangen.

 

 

Dafür bedankt sich die Vorsitzende im Namen des Vereinsvorstandes und der Mitglieder sehr herzlich.

Unser gemeinnütziger Verein ist auf Spenden angewiesen, um seine qualitativ hochwertige Arbeit kontinuierlich fortzusetzen.

Gedenkfeier 2021

21.12.2021

PAZ Artikel vom 16.03.2021

Quellenangabe: PAZ vom 16.03.2021, Seite 9

Unterstützung durch das EthikNetz Peine

17.08.2020

Die aktuelle Corona – Pandemie führt zu Verunsicherungen und Ängsten. Diese betreffen oft das eigene Schicksal und die mögliche Erkrankung und Behandlung, aber auch die Funktionsfähigkeit des Gesundheitswesens bis hin zur möglichen Erschöpfung der Behandlungskapazitäten bei einem übergroßen Patientenaufkommen in einer Region.

Neben medizinischen und logistischen Problemen stellen sich dabei auch ethische Fragen in Bezug auf die Angemessenheit einer Behandlung und möglicherweise zur Verteilung der Behandlungsmöglichkeiten.

In dieser schwierigen Situation kann das EthikNetz Peine unterstützend tätig werden. Anfragen liegen bereits durch den Peiner Ärzteverein vor.
Die besondere Herausforderung liegt darin, dass Fallbesprechungen bei Konflikten in der Entscheidungsfindung aufgrund der Kontaktsperre nicht mit allen am Pflegeprozess Beteiligten vor Ort stattfinden können.
Das EthikNetz entwickelt zurzeit eine Möglichkeit, auch ohne persönlichen Kontakt beratend tätig zu werden.

Viele Fragen und Unsicherheiten in der Planung einer angemessenen Behandlung können durch eine vorab verfasste Patientenverfügung vermieden werden.
In dieser Verfügung sollte man seine Behandlungswünsche formulieren, insbesondere auch, ob man im Bedarfsfall z.B. künstlich beatmet oder ernährt oder überhaupt in einem Krankenhaus behandelt werden möchte.
Diese Formulierung muss konkret sein. Allgemeine Aussagen wie: „ Im unmittelbaren Sterbeprozess wünsche ich keine Wiederbelebung.“ lassen keine klare Willensbildung erkennen.

Wenn ein Patient betreut ist oder vor seiner Unfähigkeit zur eigenen Willensbekundung eine Vollmacht erteilt hat, sollten Betreuer oder Vollmachtnehmer in dieser besonderen Situation überlegen, welches Vorgehen dem Willen des ihnen anvertrauten Menschen entspräche und dies dem Hausarzt, ggf. einer Heimleitung schriftlich mitteilen.

Das EthikNetz Peine ist ein Projekt des Palliativnetz Peine e.V. Die Mitglieder sind nach dem Curriculum der Akademie für Ethik in der Medizin ausgebildete Moderatoren. Neben der sektorenübergreifenden Ethikberatung mit dem Angebot von moderierten ethischen Fallbesprechungen im häuslichen und stationären Bereich (Seniorenheime und Klinikum Peine) entwickelt das EthikNetz ethische Verfahrensempfehlungen. Weiterhin gehört die Organisation und Durchführung von Fortbildungen und Informationsveranstaltungen zu aktuellen medizin-und pflegeethischen Themen für die Mitarbeitenden der verschiedenen Versorgungsstrukturen sowie für die Öffentlichkeit zu unserem Angebot. Die Moderatoren stammen aus vielen Berufsfeldern (z.B. Ärzte, Pflegende, Hospizmitarbeiter, Seelsorger, Heimleiter).

Sie erreichen das Ethiknetz Peine unter der Telefonnummer der Palliativnetz Peine
Organisations GmbH: 05171 590 189.